Ich werde munter. Es ist noch mitten in der Nacht. Verschafen schaue ich auf mein Handy. Ich realisiere nicht, dass es klingelt und drücke weg. Ich sehe, dass ich eine neue Mitteilung bekommen habe. Sie ist von dir: "Hey, bitte wach auf! Ich komm zu Hause nicht rein. Bin doch nach Hause gefahren ... kann ich noch schnell zu dir kommen? Ich hab keine Ahnung, wo ich hin soll ..." Plötzlich sitze ich im Bett. Schnell rufe ich zurück.
Ich mache die Tür auf, drücke den Garagenknopf. Du rufst mir schon zum vierten Mal unentwegt Dankesrufe aus. Schnell stellst du dein Rad in die Garage und kommst auf mich zu. Du fasst mich mit beiden Händen fest an meinen Schulter und sagst nochmal "Danke, danke danke!" bis du mir einen Kuss auf die Lippen drückst und reinkommst. "Ist doch kein Ding, mensch.", meine ich. Nur in T-Shirt und Unterhose gehe ich die Treppe voraus. Du erzählst, dass du spontan doch nach Haus gefahren bist, da die Party immer langweiliger wurde, aber deine Mom hat den Schlüssel rumgedreht. Ich war überglücklich, über deine Entscheidung und deine Mom! Ein paar Stunden zuvor lag ich im Bett und habe dich schrecklich vermisst, obwohl wir uns vor Kurzem erst gesehen hatten und nun liegst du total müde, aufgelöst und kaputt neben mir. Ja, ich glaube das Schicksal wollte mir damit etwas sagen ...
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