"... Du verstehst meine Lage einfach nicht!" Danach simst du mir nicht mehr zurück. Ich bin so wütend, haue mein Handy in die Ecke und versuche diese bescheuerten Tränen zurückzuhalten. Ich bin so eine verdammte Heulsuse. Vor allem, wenn ich meine Wut nirgendwo rauslassen kann, sickert ein salziger Wassertropfen nach dem anderen in mein T-Shirt. Schnell wische ich unbeholfen mein Gesicht ab, drehe mich zur Seite und tue so als ob ich Geo lernen müsste. Dann tritt meine Mom ins Zimmer, setzt sich auf mein Bett. Sie streichelt kurz mein Bein und sieht dem Fernseher Pudding löffelnd zu. Ich muss mich zusammenreißen. Unauffällig trockne ich mit meinem weinroten Tuch meine Augen bis ich mich schließlich zu ihr drehe.
Barfuß tapse ich die Treppe runter in die Küche. Mache den Kühlschrank auf um ihn wieder zu schließen. Schaue in alle Töpfe, in alle Schränke, doch mein Appetit ist zu klein. Ich gehe ins Bad, sehe mein blasses Gesicht und gehe wieder raus. Ich liebe mein großes Bett, welches an der erst kürzlich gestrichenen aubergine-farbenen Wand steht. Doch ohne dich sieht es viel zu leer aus. Krampfhaft überlege ich. Sorgfältig wähle ich die Worte aus, die ich vorhabe dir zu schreiben. Ich weiß du wirst mir verzeihen, aber du sollst wissen, dass ich mich hasse. "Ich weiß nicht, warum ich zu dir immer so ein Arsch bin. Es tut mir Leid ..." Dann bricht mein momentan verdammt chaotisches Leben aus mir raus. Meine einzige Hoffnung bist du, denn nur du kannst mir mein Dasein wieder zusammenbauen.
3 Kommentare:
Oh, vielen Dank :)
Hm, glaub mir.. ich will ihn auch nicht wirklich fühlen.
Aber ich geb die Hoffnung nicht auf.
Ich liebe es wie du schreibst <3
Das Lied ist echt richtig genial :)
Schöner Blog, ich werd direkt Leserin.
Liebe Grüße.
Oh vielen Dank :)
Ich wär auch lieber glücklich aber ich kann im Moment nicht viel dran ändern. Ich geb die Hoffnung nich auf.
Ich liebe es wie du schreibst!<3
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