Wir sind auf einem Konzert. Meine Freunde sind da, alles ist super. Bis er rein kommt. Meine Stimmung ist am Boden. Er hat den Taxiservice für irgendwelche Leute gespielt. Wir gehen irgendeine Treppe runter. Ich glaube es spielt Musik, aber sicher bin ich mir nicht. Die Wände sind gelb und rot, wir stehen im ersten Untergeschoss. In der nächsten Etage Ist die Bühne aufgebaut, die Band hat schon angefangen. Wir sehen von oben zu. Nach einer Weile gehe ich zu ihm und frage, was das ganze soll. Was ich ihm getan habe und warum er hier auftaucht. Er gibt irgendeine spöttische Antwort auf die ich total ausraste. Ich schlage ihn mit Händen und Füßen, auf seinen Kopf, seine Brust. Ich will ihn nicht mehr sehen, ich hasse ihn, ich hasse ihn!
Mein Wecker klingelt. Sechs Uhr. Ich kann nicht durch die Nase atmen. Ich wette darauf, dass ich in der Nacht geschnarcht habe. Im ersten Augenblick ist mir der Traum völlig absurd.
Der Neben ist schön auf seine eigene Art und Weise. Endlich spüre ich etwas Kälte. Seit einigen Tagen bin ich nicht mehr raus gekommen. Krank fühle ich mich immer noch. Meine Hände sind tief in meine Taschen vergraben, meine Gedanken sind nur bei dir und mein Blick hält Ausschau nach dem Auto meines Vaters. Ich sehe ein Auto. Jedoch nicht, welches ich mir erhofft habe. Es ist tiefblau. Tiefer gelegt. Meine Augen weiten sich. Ich habe mir schon so oft diesen Moment vorgestellt, mir immer gesagt, was ich dann tun werde. Mein Atem stockt. Anstatt das Auto zu ignorieren, starre ich es unentwegt an. Mein Herz klopft wie verrückt und - Er ist es nicht ... er ist es nicht. Gut, er ist es nicht. Er ist es nicht. Meine Gedanken sind verworren. Und, wenn er es gewesen wäre?
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