Die Dunkelheit umschließt uns. Erik schläft, so betrunken wie er ist, auf dem Boden. Er ist von nichts aufzuwecken. Du bist halb gegen die Wand gelehnt, ich sitze dir schräg gegenüber, meine Beine über deinen. Dein wunderschöner Körper. Deine Perfektion. Ich könnte dich stundenlang ansehen ohne, dass mir langweilig werden würde. Jeder deiner einzigartigen Bewegungen, deine Lippen, welche ein Lächeln umspielen, was ich sogar in der Dunkelheit erkennen kann, deine grün-blauen Augen, von denen der Blick einfach nicht abwendbar ist. "Du bist perfekt so wie du bist. Ich liebe dich so und nicht anders. Fang doch mal an dich selbst zu lieben." Ich schlucke schwer, quäle ein Lächeln hervor und lasse es in Anbetracht der Tatsachen, dass du es sowieso nicht siehst, wieder verblassen. "Ey", forderst du mich zum Reden auf. "Ja, ist doch okay ...". Ich will dir gefallen, wie ich mir auch gefalle! Ich habe kein Idealgewicht, wie du es immer sagst. Zumindest sieht man mir es nicht an. "Und trinken musst du auch mehr...", meinst du entschlossen. Langsam genervt puste ich Luft aus meinen Lungen. "Ich mein es ernst! Du kannst nicht ständig umkippen. Bitte versprich's mir." Ich seufze kurz. Muss das sein? Ich komm schon zurecht. "Ich mach mir doch nur Sorgen um dich.", tröstest du. Ich grinse und kuschel mich an dich: "Ich weiß doch." - "Also versprich es mir!" Ich lege den Kopf schräg. "Versprochen."
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